präsentiert von WomenWeb.de  
 
Mietvertrag: Absage nach mündlicher Zusage Forum - Single-Leben, Sexualität, Beziehungen, Diät, Beauty

Mitmachen



Club

Jetzt einloggen

Neuanmeldung





 

Forum  Mietvertrag

Seite 1 von 1
carlos33
vom 29.04.2009 17:58, 1538 Visits
Diesen Beitrag merken Merken
alle Beiträge
weiterempfehlen empfehlen
Druckansicht drucken

Beitrag Absage nach mündlicher Zusage

Hallo,

folgender Fall:

Mieter und Vermieter haben sich darauf geinigt, einen Mietvetrag zu machen, wobei der Mieter meinte er könnte zum 15. Mai einziehen. Daraufhin wurde zudem noch eine Bürgschaft für die Miete vom Vater des Mieters unterschrieben. Ein verpfändetes Kautionssparbuch wollte der Vermieter nicht machen, sondern eine Barkaution. Nun, nach 1 1/2 Wochen wärend denen diese Sache geregelt wurde (etwa 2 Wochen vor dem geplanten Einzugstermin), sagt der Mieter dem Vermieter ab.
Welche Schadensansprüche kann der Vermieter an den Mieter stellen, er musste z.B. für das Austellen des Bürgschaftsformulars einen Anwalt bezahlen? Mit welchen Kosten sind hier zu rechen?
Hat der Vermieter auch irgendwelche Ansprüche wegen entgangener Miete?
 
Antwort verfassen antwort verfassen
 
Antworten sortieren nach Datum   Sortieren nach Datum ASC Sortieren nach Datum DESC
Mariso  
vom 30.04.2009 23:40
Antworten Antworten

Wenn sich Mieter und Vermieter

  geeinigt haben, dann leigt ein Mietvertrag selbst dann vor, wenn dieser noch nicht unterschrieben ist.
Die Bürgschaft des Vaters des Mieters spricht auch für das Zustandekommen eines Mietvertrags.

Als Vermieter würe ich mich schnellstens um einen anderen Mieter kümmern, denn es macht erfahrungsgemäß nicht allzuviel Sinn, einen unwilligen Mieter in einem Vertrag festhalten zu wollen.

Mietverträge könne durchaus gültig mündlich geschlossen werden, müssen aber immer schriftlich gekündigt werden.

Manche Mieter machen es sich da sehr einfach und meinen solange nichts unterschrieben ist können sie zurücktreten. - Im speziellen fall scheint mir der Vermieter durchaus Beweise zu haben, dass ein Mietverhältnis zustande gekommen ist.


 
Garfild  
vom 30.04.2009 16:59
Antworten Antworten

Absage nach mündlicher Zusage

  Ist denn der Mietvertrag bereits unterschrieben worden von beiden Parteien? Wenn ja hat der Vermieter einen anspruch auf Mietzahlung für längstens 3 Monate (ges. Kündigungsfrist) und der Mieter muss natürlich fristgerecht - auch vor Einzug - den Mietvertrag kündigen. Der Vermieter kann Kosten, die entstanden sind, natürlich auf den Mieter umlegen. Der Vermieter muss für einen Regreß wegen entgangener Miete beweisen, dass es Mieter gab, die einen Mietvertrag zum 1.5. oder 15.5. unterschreiben wollten, nur dies würde sowieso entfallen, da der Mieter für 3 Monate (also Mai - Juli) Mietzahlungen leisten muss. Wenn der Mieter hier nicht zahlt, kann der Vermieter ihn verklagen, denn auch ein mündlicher Vertrag gilt.
 
 
weiterempfehlen  empfehlen
Antwort verfassen antwort verfassen
Druckansicht drucken  
powered by Hypedby GmbH
Hilfe



 
 

Die Online Community für Frauen mit vielen Foren, Blogs und Gewinnspielen, finden Sie neue Freunde.