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Forum  Ausbildung, Karriere & Beruf

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VerenaFl
vom 23.08.2007 18:22, 472 Visits
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Beitrag Arbeitsunfall

Hallo zusammen,

hab am 30.07 eine neue Stelle angefangen, hatte aber noch am selben Tag einen ARBEITSunfall.... Habe gestern meine Lohnabrechnung bekommen, da wurden nur die Stunden bezahlt die ich an diesem Tag gearbeitet hab. Eben hab ich auch in der Firma angerufen wieso? Die meinten man muss erst 28 Tage in der Firma arbeiten um das Gehalt auch wärend der Krankheit bezahlt zu bekommen. Stimmt das?
 
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Djoser11  
vom 27.08.2007 11:58
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Hallo

  Ja, das stimmt! Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung (gem §3 Abs 3 Entgeltfortzahlungsgesetz) entsteht erst nach vierwöchiger ununterbrochener Dauer des Arbeitsverhältnisses. Du solltest in dem Fall direkt Kontakt zu Deiner Krankenkasse suchen und dies mit dem zust. Sachbearbeiter besprechen. Unten ein kurzer Ausschnitt:

1.4 Wartefrist

§ 3 Abs. 3 EFZG billigt dem Arbeitnehmer einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall erst nach Ablauf einer vierwöchigen Wartefrist zu. Die Berechnung der Wartefrist richtet sich nach §§ 186 ff. BGB. Die Frist beginnt nicht an dem Tag, an dem der Arbeitsvertrag geschlossen wurde. Sie beginnt vielmehr mit dem Tag der vereinbarten Arbeitsaufnahme. Nach § 187 Abs. 2 BGB beginnt die Vier-Wochen-Frist mit Beginn des Tages, an dem der Arbeitnehmer nach Arbeitsvertrag die Arbeit aufzunehmen hat. Sie endet vier Wochen später mit Ablauf des Tages, der nach seiner Benennung dem Tag vorausgeht, der dem Tag der vereinbarten Arbeitsaufnahme entspricht.
Praxis-Beispiel

Abschluss des Arbeitsvertrags im Februar, vereinbarte Arbeitsaufnahme Dienstag, 1. April. Vier-Wochen-Frist des § 3 Abs. 3 EFZG von Dienstag, 1. April, 0 Uhr bis Montag, 28. April, 24 Uhr.

Erkrankt der Arbeitnehmer während der Wartezeit, so hat er keinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung gegen den Arbeitgeber. Ist der erkrankte Arbeitnehmer in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert und hatte er die Beschäftigung bereits aufgenommen, so erhält er statt dessen Krankengeld (§§ 44 Abs. 1, 49 Abs. 1 Nr. 1 SGB V).

Dauert die Erkrankung des Arbeitnehmers über das Ende der Wartezeit hinaus, so hat er vom ersten Tag der fünften Woche im Arbeitsverhältnis an Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall nach § 3 Abs. 1 EFZG[3]. Von diesem Tag an entsteht der Entgeltfortzahlungsanspruch ggf. für die volle Dauer von sechs Wochen (§ 3 Abs. 1 EFZG). Auf den Sechs-Wochen-Zeitraum der Entgeltfortzahlung wird also nicht die vierwöchige Wartezeit angerechnet, sodass sich der Zeitraum der Entgeltfortzahlung nicht um die Krankheitsdauer in der Wartezeit verkürzt.
 
 
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