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Forum  Mutter werden - Ja oder Nein?

Seite 1 von 1
xixlon
vom 18.05.2007 16:30, 416 Visits
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Beitrag Kinder oder nicht?

Hallo Leute

Ich (27) lebe seit 2 Jahren mit meinem Freund (33) zusammen. Kinder sind für mich überhaupt kein Thema - für ihn jedoch immer mehr, was zu ständigen Diskussionen führt. Wir haben beide fordernde Jobs, viele Hobbys und einen grossen Freundeskreis. Ausserdem reisen wir viel - letztes Jahr waren wir 3 Monate unterwegs und wir möchten in einem Jahr nochmal eine längere Reise unternehmen. Ihr seht - Kinder passen da momentan nicht rein. Ich wollte nie Kinder haben und zweifle auch daran, dass sich das ändert. Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Kommt dieser Wunsch irgendwann, wenn die Uhr zu ticken beginnt? Ich glaube, er verzweifelt langsam, weil ich 1000 Argumente gegen Kinder bringe. Vielleicht bin ich ziemlich egostisch, aber wir zwei haben's echt gut zusammen. Wenn ich in seinem Kollegenkreise sehe, was aus den Paaren geworden ist, die kleine Kinder haben.. viele haben sich auseinander gelebt, unternehmen nichts mehr zusammen, haben keine Zeit für sich selbst und das Sexleben bleibt auch auf der Strecke. Ich habe eigentlich keine Lust, ihn zu "teilen". Ich glaube zudem, dass ich nicht die geborenen Mutter bin. Mit kleinen Kindern kann ich schlecht umgehen, sie langweilen mich ganz einfach. Ausserdem ist Geduld ein Fremdwort. Kennt ihr das auch? Danke für eure Antworten.
 
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laponie  
vom 22.02.2008 01:47
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Kinder oder nicht

  Hallo,
ich (im Moment noch 31, in 20 min. 32) wollte in meinem Leben nie Kinder! ICh bin mit 17 Jahren mit meinem ersten richtigen Freund zusammen gekommen. Dieser war absolut gegen Kinder. Da es bei uns in der Familie eine Erbkrankheit gibt, habe ich mich seiner Meinung angeschlossen und mich auch nie testen lassen. Ich war der selben Meinung; Kinder.. muss nicht sein! NUn haben wir uns nach 12 Jahren getrennt und ich habe einen ganz tollen und absolut kinderlieben Partner. Zu Anfang habe ich meine Meinung immer noch vertreten: ich möchte keine Kinder... außerdem weiß ich auch nicht, ob diese Gesund wären. Tja. wir sind dieses Jahr drei Jahre zusammen, wohnen seit einem Jahr zusammen, letztes Jahr habe ich mich testen lassen... alles negativ und nun nehme ich seit Ende Januar die Pille nicht mehr und wir können es gar nicht mehr erwarten. In unserem Freundeskreis sind letztes Jahr alle Eltern geworden und ich hätte kötz... können.. alles dreht sich nur noch um Kinder, Kinder, KInder.... Ich denke mittlerweile, wenn man das alles ganz in ruhe durchdenkt und sichnicht unter druck setzt, es der richtige Partner ist, wird schon alles ganz toll. Ich hoffe jedenfalls, dass es ganz schnell bei uns klappt. Hätte ich auch nie gedacht, aber ich denke wenn der richtige Partner da ist, ändert sich die Meinung ganz schnell. Wünsche Dir alles Gute für die Zukunft!
 
Lonewolf50  
vom 28.11.2007 00:18
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lass es!!!!!!!!!!

 
wenn du selbst das gefühl hast, keine gute mutter zu sein, bringt es nichts, das du ein gute ehefrau sein möchtest, und dann vieleicht doch kinder bekommst.

um kinder in dieser welt zu setzen, sollte man dafür dasein können, und zwar richtig, nicht seiner freiheit nachtrauern müssen oder seinen beruf.
die kinder brauchen dich, euch bis sie 15 sind denke ich mal.
seht euch die vielen kinder an, könnt ihr im internet auch nachlesen, wieviel kinder und jugendliche psychologisch betreut und wieder aufgebaut werden müssen, weil unser -Familienfreundlicher staat- und das elternhaus, und die schulen nicht mehr in der lage sind bessere verhältnisse zu schaffen.

überleg es dir bitte gut, du musst einiges aufgeben, nur wenn du wirklich von dir aus mutter werden willst, und für deine kinder da bist wann immer sie dich brauchen, wirst du eine gute mutter, und hast auch gute kinder.

Lieben gruss Lonewolf
 
xxxxxxxx  
vom 18.06.2007 12:18
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  Hallöchen,

mit der ausdauer und gesundheit = dito.
Geht mir genauso. Ich war "nur" zweimal in den letzten 10 Jahren krank. Und dann auch noch wegen was ganz doofem .... das eine mal bin auf der Wiese barfuss in ne Biene reingelaufen ... zack ... allergische Reaktion, ... krank. Das andere mal hatte ich mir eine Sommergrippe geholt (ecklig).

Nebenbei mache ich zur Zeit ein MBA studium (marketing). Bin ehrlich gesagt froh, wenn das geschafft ist.

Für mich sind's mittlerweile noch grob 12 Wochen ... bis der (die?) kleine Stinker auf die Welt kommt.
Der oder die weil der Arzt das Geschlecht noch nicht feststellen konnte (es lag zwecks Geschlechtsbestimmung immer relativ ungeschickt).
Mir is es ja wurschd, ob da ein bub oder mädl rauskommt. Hauptsache gesund :).
Wir haben uns mal auf "der" geeinigt. Es heisst ja "der Fötus" .... zudem wird's gefühlsmässig ein "er".
Wenn mich andere fragen, sag ich immer "es gibt eine Kinderüberraschung". [Diese Frage relativ fremder Leute nach dem Geschlecht dessen, was in meinem Bauch wächst, geht mir ja zugegeben schon auf den Kecks. Als ob alles nur am Geschlecht hängt. Fast keiner stellt die Frage nach
* wie viel werden's denn?
* seid ihr beide gesund?
* wie fühlst du dich?
* etc. ]

so.
Ich wünsch noch einen schönen Tag/Abend!
Liebe Gruesse,
X


 
xxxxxxxx  
vom 15.06.2007 10:56
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ablehnende haltung / gegen kinder?

  "Warum hast du eigentlich eine abweisende Haltung gegen Kinder? " ...


ich habe nicht "prinzipiell" was gegen Kinder.
Ich glaube (gefühlsmässig), dass ich keine geeignete Mutter bin.
Wieso sollte ich dann Mutter werden sollen/wollen? Das wollte ich gerne anderen Frauen überlassen .... Und schliesslich gibt es mehr als genug Paare, die Nachwuchs wollen (umso weniger versteh ich, dass ausgerechnet ich/wir jetzt Nachwuchs bekommen).

Es geht mir auch weniger um die finanzielle, zeitliche etc. Einschränkung (da diese Art der emotionalen - familiären - Bindung unbezahlbar sein kann).

Eigentlich bin ich "im normalen" [nicht schwangerem Leben] nicht verbittert.
Ich arbeite, liebe mein Leben, liebe meinen kleinen Garten und ich liebe mein Motorrad (Motorradfahren fällt zur Zeit auch aus ..) und setze mich gerne für andere ein (was auch - mal mehr mal weniger - Zeitintensiv ist).

Zur Zeit hab' ich vielleicht einfach nur zu viel Stress, um eine (oder "diese") Schwangerschaft ernsthaft "geniessen" zu können.
Zwangsläufig wird jetzt umgebaut (renoviert), dann studier' ich noch nebenbei - ach so, arbeiten tu ich auch noch (!) ... Und bin nebenbei in ein paar Fachausschüssen tätig.
Beim Umbau kann ich - wegen der Schwangerschaft nur "beschränkt" anpacken/helfen/tragen etc., was mich schon ein bissl ärgert, da ich (für gewöhnlich) ein Mensch bin, der die Sache "anpackt" und nicht daneben steht und zuschaut.
Komme also in Summe auf eine ca 90 Stunden Woche (aber das geht schon seit ein paar Jahren so) ..... und dann noch ein Kind. Das ist mir ... zu viel ....

Aber rumjammern will ich nicht. Ist nur ein endlos besch.... Zeitpunkt für Nachwuchs! ... aber sicher: Wann ist "der richtige Zeitpunkt" ?????

Für mich denke ich, es musste so sein.

Liebe Gruesse!
 
 
xixlon     Antwort vom 15.06.2007 13:56
:  Hi

Also gefühlsmässig habe ich bei mir auch das Gefühl, dass ich keine gute Mutter bin. Wobei - die Antwort darauf hat man denke ich eh erst, wenn das Kind dann da ist. Vielleicht unterschätzen wir uns da ja auch total...

Und wegen dem ich denke, es musste so sein: Deine 90-Stunden-Woche kommt mir bekannt vor. Vielleicht ist es ein Zeichen, dass du von der Überholspur runterkommen solltest. Man kann nicht immer mit 150 kmh durch die Weltgeschichte düsen. Ich habe eine Kostitution wie ein Pferd - nie krank und Energie für zwei - und trotzdem bin ich jetzt mal ein Jahr etwas kürzer getreten. Ich habe beim Radio gearbeitet und nebenbei studiert (200 km entfernt von meinem Wohnort) und noch tausend Sachen gemacht - nach vier Jahren hab ich das Studium fertiggemacht, gekündigt und bin drei Monate reisen gegangen. Jetzt habe ich 8 Monate mehr oder weniger gejobbt im Büro. Ab dem ersten Juli arbeite ich wieder bei einem Sender. Ich bin sicher, es gibt wieder den ultimativen Stress. Aber jetzt vertrag' ich das wieder..
Dich wird jetzt wohl das Kind etwas bremsen und das ist sicher auch gut so - du wirst sehen, es gibt einiges zu entdecken wenn man ein bisschen mehr Zeit hat.
Was machst du eigentlich für eine Weiterbildung?
Liebe Grüsse xix
 
xxxxxxxx  
vom 12.06.2007 22:36
Antworten Antworten

kinder oder nicht?

  ich (28) bin seit über 5 Jahren mit meinem Freund zusammen.
Verhütungsunfalltechnisch jetzt schwanger. Leider. Denn das war für mich (auch) NIE ein Thema. Er war schon immer (und ist noch) anders eingestellt. Er liebt Kinder, will selbst welche. Lieber eins zu viel statt zu wenig.
Ich wollte nie Kinder, weil Eltern die Erziehung (scheinbar) immer falsch machen. Zudem will ich mich nicht an einen Mann binden (s. Scheidungsrate, ich werd's sicherlich nicht besser machen) Und ich wollte diesem Kreislauf "entwischen". Kein Kind = kann nix schief gehen.

Nr. 1)
Letztlich hast du's selbst in der Hand, ob DU es zulassen willst, Euch Nachwuchs zu "schenken" oder nicht. Immerhin musst du es 40 Wochen "tragen" und DU bist diejenige, die im schlimmsten Fall auf dem Kind (alleine?) sitzen bleibt.

Meiner hatte mir versprochen, ein paar Monate Elternzeit zu nehmen (immerhin ist er an der "Produktion" auch beteiligt gewesen). Fand ich von ihm löblich. Jetzt kommt der Geburtstermin immer näher, und schwups - plötzlich verliert er KEIN WORT mehr über "ich nehme Elternzeit" und co. (Ja, ich bin tierisch verärgert - Also Nr. 2) Wie du es machst ist es falsch. Darum ist letztlich paradoxerweise nichts wirklich "falsch" - weil wenn es nur falsch geben würde, dann könnt's kein richtig geben!).

3)
Und wenn das bei Euch jetzt schon zum "KriesenThema" wird ... ich verspreche dir, es wird nicht besser(!). Und es wird nicht besser, wenn du nur ihm zuliebe ein Kind "zulässt".

Es gibt eben Frauen, die wollen ein Kind nach dem anderen haben und es gibt die anderen Frauen, die mit Kindern nicht wirklich was anfangen können... oder eben die Frauen, die dringend Kinder wollen und (aus den unterschiedlichsten Gründen) keine "haben" (backen, gebähren, ..) können.

Manchmal ist es verdammt schwer Entscheidungen zu treffen.
Hoffentlich hast du gute Freunde (Freundin, Familie, eine liebe Mutter??), mit denen du offen darüber reden kannst.

Liebe Grüße!

 
 
xixlon     Antwort vom 13.06.2007 12:48
:  Hi du

Merci für deine offenen Worte. Ich zweifle nicht an der Institution Ehe und auch nicht an der Familie an sich, sondern eigentlich nur daran, ob ich geeignet bin als Mutter. Ich hatte und habe sehr liebevolle Eltern, die alles richtig gemacht haben. Sie sind seit 35 Jahren verheiratet und sie lieben sich immer noch - ich denke ihr Geheimrezept ist, dass sie sich immer gegenseitig an erste Stelle gesetzt haben. Mein Vater hat mir einmal gesagt, Mama sei für ihn immer die Nummer eins in seinem Leben gewesen. Sie sei in erster Linie seine Frau und nicht die Mutter seiner Kinder. Das finde ich zentral, sonst ist die Beziehung schon zum Vornherein zum Scheitern verurteilt. Mein Lebenspartner ist mein Seelenpartner - ich bin überzeugt davon, dass nicht alle Menschen das Glück haben, den zu finden. Ich hatte es - und arbeite nun jeden Tag daran, dass es so bleibt. Ich habe nie einen Mann gesehen, der auch nur im geringsten an ihn heranreichen würde - in jeder Hinsicht. Ich weiss, dass das auf Gegenseitigkeit beruht. Von daher hätten wir ein tolles Fundament für eine Familie. Für mich sind Kinder darum kein Thema, weil ich mit Kindern nicht viel anfangen kann.. aber wir werden sehen. Manchmal denke ich, dass ändert sich noch.

Warum hast du eigentlich eine abweisende Haltung gegen Kinder? Liegt das an deiner Familiengeschichte? Oder daran, dass du mit Kindern nichts anfangen kannst? Oder das ein Kind deine Karriere und deine Freiheit einschränkt?
Ich hoffe, du freust dich trotzdem auf dein Kind. Aus deinen Zeilen spricht viel Verbitterung.. ich hoffe, dass du es lieben kannst! Das ist das Wichtigste: Ein Mensch, der nicht getragen und geliebt wird verkümmert. Das wäre schlimm.
Ich wünsche dir viel Kraft und hoffe sehr, dass dein Mann dich unterstützt.

Liebe Grüsse
Priska
 
Kysira  
vom 23.05.2007 01:59
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  Hallo,

man muss sich immer zusammen in einer Partnerschaft für Kinder entscheiden, denn was nützt es einem, wenn man nur deshalb ein Kind in die Welt setzt, nur um irgendwann seine Ruhe vor den ständigen Diskussionen zu haben. Welche Liebe bringt man dem Kind denn dann entgegen, wenn man es sich nicht gewünscht, sondern sein Leben in einer ganz anderen Richtung gesehen hat?!

Ich habe mich für den "normalen", beruflichen Weg damals entschieden und eine Ausbildung gemacht, anstatt zu studieren und in die Forschung zu gehen, weil ich immer Kinder haben wollte, also sind meine Kinder, obwohl ich mich beruflich "einfach" entwickelt habe, absolute Wunschkinder. Und so behandel ich sie auch.
Zugleich waren mein Mann und ich uns sehr früh einig, das wir Heiraten und Kinder haben wollten, und wenn er nicht den Weg hätte mit mir gehen wollen, wären wir wohl irgendwann nicht mehr zusammen gewesen.

So aber sind wir, mit dem was wir haben, was wir uns aufbauten und unseren Töchtern mehr als glücklich und unsere Kinder stehen über allem und jedem!

Also, überlege dir deine Entscheidung gut. Allerdings hat es nichts damit zu tun, ob du jetzt mit kleinen Kindern anderer Leute umgehen kannst, Deine eigenen Kinder würdest du ganz anders empfinden und die Sache mit dem Teilen ... wie gesagt, ich habe zwei Töchter und nur einen Mann *lach*! Nein, es ist auch ein anderes, ein gemeinsames "Teilen", wenn man Kinder hat, eher ein "Aufteilen".

Und die Sache mit dem Sex ... man findet immer Wege und Zeiten und man wird absolut kreativer , DAS kannst du mir glauben!!! Es hat also auch nicht gelitten, da kann ich auch nur sagen, im Gegenteil! Der Sex ist noch besser und interessanter geworden. Man geht einfach, wegen der wenigeren Zeit manchmal, intensiver und anders aufeinander ein!

Ich hoffe, ich hoffnungsloser Optimist, konnte dir auch ein wenig helfen und denke aber, dass du die für dich richtige Entscheidung treffen wirst!

Liebe Grüße, Kysira


 
 
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