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Coco Chanel im Portrait

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Sie ist die Stilikone schlechthin. Coco Chanel ist wohl eine der einflussreichsten Designerinnen, die es je gab. Auch heute ist sie immer noch präsent.


 

Kindheit von Coco Chanel

Kindheit von Coco Chanel
© getty images
Name: Gabrielle Bonheur Chanel (Bekannt als Coco)
Geboren:
19. August 1883, Saumur, Frankreich
Gestorben: 10. Januar 1971, Paris, Frankreich
Eltern: Jeanne Devolle, Albert Chanel
Geschwister:
Lucien Chanel, Antoinette Chanel, Alphonse Chanel, Augustin Chanel, Julia Chanel
Beruf: Modedesignerin
Auszeichnungen:
Neiman Marcus Fashion Award

Andere wären an einer Kindheit, wie Coco Chanel sie hatte wohl zerbrochen. Nicht so die junge Gabrielle, sie kämpfte sich durch! Ganz nach dem Motto: Was dich nicht umbringt, macht dich stärker!

Einfach hatte sie es mit Sicherheit nicht, ihr Vater war ein Straßenhändler, der sehr unzuverlässig war. Die Mutter starb an Tuberkulose, als Coco gerade einmal zwölf Jahre alt war. Auch jetzt kümmerte sich ihr Vater nicht und sie hat ihn in ihrem ganzen Leben nie wiedergesehen. Deshalb wurde sie einem Waisenhaus übergeben, ein altes Zisterzienserkloster, in dem sie die nächsten sieben Jahren zu Disziplin erzogen wurde.

Eine harte Schule, die ihr später aber noch sehr geholfen hat. Einsamkeit und seelische Not waren da schwerer zu ertragen. Trotzdem war es alles andere als schön, in einem unbeheizten Schlafsaal zu schlafen und die Hälfte ihrer Zeit mit Unterricht zu verbringen. Doch Gabrielle fand einen Ausgleich. So oft es ging zog sie sich in die Werkräume zurück, in denen genäht und gestrickt wurde. Ein erster Schritt zu ihrem sptäteren Erfolg in der Modebrache.

Der Weg zur großen Karriere

Der Weg zur großen Karriere
© getty images
Coco sieht ihre Zukunft in der Mode und kommt diesen Traum auch Stück für Stück näher. Mit 20 Jahren beginnt sie, in einem Strickwarenunternehmen zu arbeiten. Sieben Jahre später eröffnet die junge Französin ihre Boutique "Chanel Modes" in Paris. Ihren ersten großen Erfolg hat sie, als ein Strohhut, den Schauspielerin Gabrielle Dorziat auf der Bühne trägt, Chanel als Hutmacherin bekannt macht. Nach einem weiteren Laden für Hüte und Accessoires gründet Coco schließlich ein Modehaus in Biarritz und startet durch.

Ihre Mode ist revolutionär und führt eine neue Lebensart ein. Weder Korsett noch Fischbein lassen die Damen noch leiden. Die Röcke sind weit und sie wagt sich an ein Material, das bisher nur für männliche Unterwäsche diente: Jersey.

In Biarritz gehen Aufträge über Aufträge ein. Gabrielle setzt ihre Schwester Antoinette an die Spitze des Unternehmens und kehrt nach Paris zurück, wo sie fast 300 Arbeiterinnen beschäftigt. Einen riesen Erfolg durfte sie 1916 feiern, als eines ihrer Modelle in der amerikanischen Zeitschrift 'Harper's Bazaar' erscheint.

Was für Coco zählt, sind Geradlinigkeit, Bequemlichkeit, natürliche Bewegungsfreiheit und auch Sex-Appeal. Sie lässt als Erste bei Röcken den Knöchel frei, schneidet die Haare ab und trägt Hosen. Chanels Taten wirken bis heute nach.

Chanel auf dem Höhepunkt

Chanel auf dem Höhepunkt
© getty images
Einer der größten Erfolge von Coco Chanel ist mit Abstand ihr Parfum Chanel N° 5. Das konnte 1920 allerdings noch keiner ahnen. Chanel lernt damals den Parfumkreateur Ernst Beaux kennen und ist von seinen Vorstellungen und Ideen begeistert. Sie machen gemeinsame Sache und Coco wählt aus den Flakons, die Beaux ihr vorlegt, die Nummer 5 aus.

1921 erscheint der Duft auf dem Markt und bringt auch einen völlig neuen Flakon mit sich. Er ist schlicht und flach wie ein Männerflakon, bahnbrechend für die damalige Zeit.

Der Erfolg ist so groß, dass die manuelle Herstellung die Nachfrage nicht mehr befriedigen kann. 1924 unterzeichnet Coco einen Vertrag mit Pierre und Paul Wertheimer, den Eigentümern der Firma Bourjois. Der Startschuss der Firma Parfums CHANEL, die den Vertrieb von N° 5 auf der ganzen Welt übernimmt. Bis heute ist der Duft das meistverkaufte Parfum der Welt.

Zu Beginn der 30er Jahre hat Gabrielle Chanel den Höhepunkt ihres Ruhms erreicht. Ihr Haute-Couture-Haus erstreckt sich über fünf Gebäude und beschäftigt bis zu 4.000 Arbeiterinnen. Schließlich kommt der Krieg und Chanel zieht sich zurück.

Erst 1954 öffnet sie, mit 71 Jahren, erneut die Boutique in Paris. Ihre erste Kollektion wird eher mit Zurückhaltung aufgenommen. Doch Coco Chanel bleibt hartnäckig bei ihrem Credo zur Schlichtheit.

Der erste Herren-Duft des Hauses, Chanel pour Monsieur, kam 1955 auf den Markt. Im gleichen Jahr wurde eine abgesteppte Chanel-Handtasche mit Goldkette namens Chanel 2.55 präsentiert, die bis heute zu den Klassikern des Unternehmens gehört.

Zu Chanels bekanntesten Kundinnen gehörte unter anderem Marylin Monroe. Die, wie es hieß zum Schlafen nur ein paar Tropfen Chanel No.5 trug und sonst nichts. Auch Jacqueline Kennedy war ein großer Fan der Designerin.

Bis zu ihrem Tod ist Coco für die Kreationen des Hauses verantwortlich. 1971 stirbt sie im Hotel Ritz mit den einfachen Worten: "Sehen Sie, so ist das, wenn man stirbt."

Chanel heute

Chanel heute
© getty images
Nach wechselnden Designern setzte man 1983 schließlich Karl Lagerfeld im Unternehmen ein. Er fungierte zunächst als Berater für die Haute Couture, während Hervé Léger, der bei Fendi in Rom seit 1981 Lagerfelds Assistent gewesen war, die Prêt-à-porter-Sparte übernahm.

Im folgenden Jahr machte man Lagerfeld zum Chef-Designer der gesamten Mode-Sparte des Hauses. Dieser verhalf der Marke wieder zu ihrem alten Glanz und trug durch den Ausbau der Kollektionen dazu bei, dass Chanel heute auch bei jungen Frauen zu den tonangebenden Top-Marken im Luxussegmet zählt.

Allen voran sind da natürlich die großen Stars in Hollywood. Alles, was Rang und Namen hat, kleidet sich in Chanel. Von Blake Lively über Rihanna hin zu Kirsten Dunst.

Sogar "Sex and the City"-Ikone Sarah Jessica Parker kann einfach nicht genug von Chanel haben. „Ich bin völlig ausgerastet vor Glück“, verriet sie gegenüber dem Magazin „Bunte“. „Es war vor mehr als 20 Jahren, als mein damaliger Freund mir eine kleine schwarze Chanel-Tasche schenkte“. Wie viele die Schauspielerin heute von diesen besitzt, wollte sie jedoch nicht verraten. Denn die Anzahl sei geradezu unanständig. „Obwohl ich ja davon überzeugt bin“, so Sarah Jessica Parker weiter, „dass man davon nie genug haben kann.“
 

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