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Neues Jahr – neues Glück?

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Glücksschweinchen, Schornsteinfeger, vierblättriges Kleeblatt – zum Jahreswechsel werden gerne kleine Glückssymbole verschenkt. Man wünscht damit anderen Glück und hofft natürlich auch selbst darauf, dass einem das neue Jahr neues Glück beschert. Gerne auch in größerer Dosis. Wer träumt zum Beispiel nicht von einem Lotteriegewinn, der auf einmal alles auf den Kopf stellt? Die Süddeutsche Klassenlotterie (SKL) ist der Frage "Was uns glücklich macht?" nachgegangen...


 

Kann man sein Glück kaufen?

Kann man sein Glück kaufen?
Die SKL hat den Glücksforscher und Buchautor Wolff Horbach gefragt, wie man als Millionengewinner ein glücklicher Mensch werden kann.

„Als Millionengewinner sollte man anfangs vorsichtig mit großen Käufen sein“, sagt Wolff Horbach. „Man sollte lieber Geld in Erlebnisse investieren, in tolle Reisen zum Beispiel, bei denen man nicht nur rundum bedient wird, sondern auch etwas erlebt“, so Horbach. „Geld ist eine Form von Energie, man sollte etwas Sinnvolles damit tun. Statt nur einen Flügel zu kaufen, der das Wohnzimmer schmückt, sollte man lieber Klavierspielen lernen.“

Die Kardinalfrage, ob man sich Glück kaufen kann, ist damit schon beantwortet. Auf gewisse Weise schon, meint der Glücksforscher: „Man kann Geld dazu einsetzen, sich Erlebnisse zu kaufen, die einem Glück verschaffen.“ Im Interview erklärt Wolff Horbach noch andere grundsätzliche Erkenntnisse in Sachen Glück.

"Glück ist ein ganz kurzes Gefühl"

© Wolff Horbach Photoprofiling
Wie nachhaltig kann so ein „gekauftes Glück“ sein?
Wissenschaftlich gesehen ist Glück ein ganz kurzes Gefühl, das durch spezielle Gehirnaktivitäten ausgelöst wird und nur wenige Sekunden andauert. Es gibt zehntausende Anlässe, die diesen Glückszustand schaffen können. Auf die Frage, was für sie Glück bedeutet, antworten viele Menschen zum Beispiel: meine Kinder. Die Kinder sind aber nicht das Glück, sondern der Auslöser für Glückszustände. Außerdem gehen wir immer davon aus, dass Glück von außen auf uns zukommt. Glück hat aber ganz viel mit der inneren Haltung zu tun.

Kann so ein gekauftes Glücksempfinden abhängig sein von der Summe, die man dafür ausgibt?

Nein. Kleinigkeiten können genauso einen Glücksschub auslösen wie zum Beispiel ein neues Auto.

Sind manche Menschen begabter für Glück als andere?
Es gibt vielfältige Untersuchungen, ob Glück genetisch veranlagt sein kann. Tatsächlich gibt es Menschen, die im Gehirn weniger Rezeptoren für die Botenstoffe haben, die das Glücksempfinden auslösen, und folglich zu Depressionen neigen. Unterm Strich kann man sagen, dass etwa 50 Prozent unseres Glücksverhaltens vorgeprägt sind durch Genetik und Erziehung, wenn etwa gute Stimmung im Elternhaus herrscht. Zehn Prozent sind durch die Umwelt bedingt. 40 Prozent aber haben wir selbst in der Hand. Also kann auch jemand mit weniger Rezeptoren durchaus glücklich sein.

Kann Glück zum Dauerzustand werden?
Jein, von der Definition her dauert es ja nur ein paar Sekunden. Aber es gibt auch noch einen Zustand namens Flow, der eine Serie von kleinen Glücksausschüttungen bedeutet, wie ihn Leistungssportler oder Musiker erleben. Auf ein dauerhaft höheres Glücksniveau gelangen nur ganz wenige Menschen, dazu gehört ganz viel Übung. Buddhistischen Mönchen etwa kann das gelingen – nach jahrzehntelanger Meditation.

Viele Menschen besitzen einen Glücksbringer. Kann der Glaube daran helfen?

Der Glaube an einen Talisman kann durchaus etwas bewirken. Er erinnert uns zum Beispiel an bestimmte Dinge, die wir erreichen wollen. Allerdings von einem Glückscent zu erwarten, dass dadurch die Geldbörse immer gefüllt ist, das ist vollkommen aus der Luft gegriffen.

Und welche vernünftigen, alltäglichen Wege zu mehr Glück gibt es?
Jeder sollte sein eigener Glücksforscher werden und herausfinden, was ihn wirklich glücklich macht. Daher sollte man sich auch keine falschen Vorstellungen von Glück machen und erst einmal lernen, Unglück zu vermeiden. Vergleiche tragen etwa fast immer zu Unglück bei, da man immer etwas Besseres im Umfeld findet – das bessere Haus, das schnellere Auto, das größere Einkommen. Glück hat, wie gesagt, mit der inneren Haltung zu tun. Es sind viele kleine Schritte, man muss es üben, das ist Arbeit. Lächeln ist ein guter Weg zum Glück: Bringen Sie täglich drei Leute zum Lächeln. Was fast immer und sehr schnell hilft, ist Bewegung. Man muss sich nur aufraffen und einen Spaziergang machen. Licht, frische Luft und Bewegung lösen im Gehirn Glücksgefühle aus.
 

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