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Die Insel Teneriffa- ein kulinarisches Paradies

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Teneriffa gilt nicht nur als eine Insel des Frühlings, sondern auch als ein kulinarisches Paradies: von schmackhaftem Fisch, über ganz besonderen Honig, bis hin zu der typischen Mojo. Wir haben Karin Willen auf die Reise geschickt, und am Ende wollte sie fast nicht mehr zurück kommen.


 

Hafenzeit

Gerade mal drei Fischerboote dümpeln einsam in der Hafenbucht, und am Kai drängt sich ein Fischlokal ans andere: Der Hafen von Los Abrigos an Teneriffas Sonnenküste Costa Adeje, hat sich aufs Beköstigen spezialisiert. Hier sitzen auch Einheimische, Tinerfeños, an den Tischen.

Die fixen Kellner müssen allerdings öfter Deutsch, Englisch und Russisch sprechen und radebrechen dabei ganz routiniert. Seltene Arten wie Grunzbarsch oder Roter Schweinsfisch kommen ihnen beim Bestellen ebenso gut auf Deutsch über die Lippen wie Seezunge und Dorade. „Alles aus eigenem Fang und frisch" sagt der Kellner des Restaurants Perlas de Mar am Ende der Bucht stolz und deutet auf das gleichnamige Boot, das im Hafenbecken schaukelt. Der Koch lässt sich im Innern des schlichten Fischlokals durch die offene Küchentür beim Grillen, Braten und Dünsten zuschauen. Doch die Gäste zieht es auf die urige Veranda, die wie ein Adlernest auf dem Felsen thront.
 

Auch Surfer kommen auf ihre Kosten

Auch Surfer kommen auf ihre Kosten
© Karin Willen
Außer dem guten Essen passiert so gut wie nichts im Hafen. Der Wind trägt ein paar Akkorde von einem Akkordeonspieler herüber, der sich mit dem Spiel wohl kaum über Wasser halten kann. Man schaut versonnen von seinem Meeresblick-Logenplatz auf die anplätschernden Wellen und zählt die Flieger, die etwa alle zehn Minuten Kurs auf den nahegelegenen Flugplatz Teneriffa-Süd nehmen.

 Sonst ist es einfach nur ruhig, während nicht weit entfernt in El Medano für Surfer und Kiter die ganze Zeit die Post abgeht. Die Katamarane, Schiffe und Segler für die Walbeobachtung stechen von anderen Häfen aus in den tiefblauen Atlantik, private Yachten liegen ebenfalls woanders vertäut. Ein paar Schritte ums Restaurant herum verströmen Reusen und Fischernetze leichten Meeresgeruch. Solch ein traditionelles Ambiente ist selten geworden auf Teneriffa, dem Gourmetziel im kanarischen Archipel, und erst recht im sonnigen Süden der Insel.

Spezialiäten auf den Nachtmarkt

Nur einmal die Woche kommt richtig Leben in den Ort. Jeden Dienstag zwischen 18 und 22 Uhr gibt es auf dem Nachtmarkt um die Ecke an der Kirche so gut wie alles zu kaufen. Mit Glück findet man auch Raritäten, die es nur auf Teneriffa gibt, wie den Honig von Blütenpollen aus dem Lorbeerwald (Brezal) oder aus Oreganoblüten.

„Für solche Spezialitäten fährt man am besten in den Nordosten nach El Sauzal", verrät Juan Carlos Clemente. Der Küchenchef des Iberostar Grand Hotel Mencey in der Hauptstadt Santa Cruz ist nicht der höchstdekorierte Koch der Insel. Das ist der Baske und Sternekoch Martin Berasategui vom schicken Luxushotel Abama an der Südwestküste. Doch Clemente, ein waschechter Kanare, ist der intimste Kenner der Inselküche und gibt Wissen und Heimatliebe auch in Kochkursen und als Chefberater des tollen Strandhotels Iberostar Anthelia weiter. Wir kommen schnell ins Gespräch, und er nimmt uns mit in sein blitzblankes Reich, um zu beweisen, dass die traditionelle kanarische Küche nicht nur deftig und schnell sättigend ist.

 
 

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