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Silvesterbräuche in unterschiedlichen Kulturen

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Wie feiert man Silvester eigentlich in Russland und warum gibt es in China kein Feuerwerk? Andere Länder, andere Sitten! Silvester wird auf der ganzen Welt unterschiedlich gefeiert. Wir sind den Bräuchen auf den Grund gegangen...


 

Silvester in Russland

Silvester in Russland
Iravgustin/shutterstock.com
In Russland wird gerne feiert und deshalb wird hier Ende des Jahres eine zehntägige Festphase eingeläutet. In dieser Zeit bekommen fast alle Russen frei, haben also quasi zehn Feiertage am Stück.

In der Neujahrsnacht bringen Großväterchen Frost (Deduschka Moros) und seine Begleiterin Schneeflöckchen (Snegurotschka) die Geschenke. Die beiden entsprechen dem deutschen Christkind und werden vor allem von den Kindern sehnlichst erwartet. Dabei sitzt man um den Tannenbaum (Jolka) und genießt ein leckeres Essen.

Silvester in Spanien

Weintrauben sind hier das Wichtigste an Silvester. Ohne die geht gar nichts! Um Mitternacht muss man sich nämlich mit jedem Glockenschlag eine Weintraube in den Mund schieben. Wer zu langsam ist oder sich verzählt, der hat im kommenden Jahr leider eine Pechsträhne. Im Supermarkt gibt es in Spanien sogar extra Konserven mit zwölf Trauben zu kaufen. Außerdem laufen kurz vor Mitternacht Händler umher, die das Obst in Tütchen anbieten.
 

Silvester in Griechenland

In Griechenland wird um das Glück gespielt. Ob zu Hause oder im Casino, es wird gezockt, was das Zeug hält. Mit Würfel- oder Kartenspiel wird am 31.12. angefangen, beendet wird das Ganze am 1. Januar bei Sonnenaufgang. Wer gewinnt, hat Glück im neuen Jahr. Die Verlierer bleiben es wohl auch in Zukunft. Außerdem wird in Griechenland eine Münze in einen Kuchen eingebacken. Wer den Teil bekommt, in dem das Geldstück ist, der kann mit einem grandiosen Jahr rechnen.
 

Silvester in den USA

In den USA geht es natürlich wiedermal um das Kapital. Weil Linsen ein bisschen wie Geldmünzen aussehen, werden sie vor allem im Süden der USA an Silvester gegessen. Ein viel skurrilerer Brauch ist aber "Nothing Goes Out". Dieses Ritual sagt, dass man an Neujahr nicht das Haus verlassen darf, wer es trotzdem tut, wird vom Unglück verfolgt.
 

Silvester in China

Silvester in China
Sandra Cunningham/shutterstock.com
In China ist Silvester nicht besonders aufregend. Es gibt weder ein Feuerwerk noch legen die Chinesen wert auf eine große Feier.

Viel wichtiger ist für sie das Neujahrsfest, das nach dem Mondkalender gefeiert wird. Es ist eher ein Frühlingsfest aber es gibt ähnliche Sitten wie an Silvester in anderen Ländern. So werden kleine Teigtaschen gegessen, die die Form eines Geldstückes haben und zu Glück und Reichtum verhelfen sollen. Außerdem gibt es ein riesiges Feuerwerk, das den ganze Abend lang geht.

Silvester in Argentinien

Hier möchte man sich von allen Altlasten befreien und frei ins neue Jahr starten. Deshalb vernichtet man in Argentinien alle Unterlagen und Papiere, auf die man gerne verzichten möchte. Die Schnipsel wirft man anschließend aus dem Fenster und verabschiedete sich von allem Schlechten. Dabei sollte man allerdings aufpassen, dass keine wichtigen Dokumente darunter landen. Das könnte schlecht ausgehen!
 

Silvester in Bulgarien

Die Bulgaren prügeln sich ins neue Jahr und verteilen Schläge auf den Rücken. Ein Ast des Kornelkirschbaums wird geschmückt und als Rute (Surwatschka) verwendet. Kinder gehen damit von Tür zu Tür und dürfen die Hausbewohnern richtig eine überziehen. Wie angenehm das ist, darüber scheiden sich die Geister. Geld bringt das Ritual angeblich jede Menge!
 

Silvester in Tschechien

Ähnlich wie in Deutschland wird in Tschechien Blei gegossen, um in die Zukunft zu schauen. Eine weitere Tradition ist es aber, einen Apfel zu befragen. Dazu schneidet man ihn auseinander und sieht nach, welche Form die Kerne im Gehäuse haben. Bilden sie ein Kreuz, bringt das neue Jahr Unheil. Sieht man hingegen einen Stern, dann klopft das Glück bereits an die Türe.
 

Silvester in Japan

Silvester in Japan
Lutz Stallknecht/pixelio.de
Abgefahren geht es in Japan zu! Was hätten wir auch anderes erwartet. Punkt Mitternacht schlagen im ganzen Land die Tempelglocken 108 Mal, um die 108 Übel der Menschen zu vertreiben.

Am nächsten Tag werden Klöße aus Klebreis (Mochi) verspeist, die ein langes Leben bewirken sollen. Das Komische dran ist aber, dass es schon einige gab, die an dem klebrigen Ries erstickt sind. 1998 waren es bisher am meisten, denn 21 Japaner haben bei der Tradition ihr Leben gelassen.
 

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