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Apulien - Im Siefel von Italien

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Apulien, stille Schönheit im Sporn des italienischen Stiefels! Eine Region, die alle schönen Seiten Italiens vereint und uns wie in eine andere, kleine Welt führt. Karin Willen hat sich auf die Reise gemacht und war fasziniert, wie schön Italien sein kann.


 

Die Zuckerhüte

Die Zuckerhüte
© Karin Willen
Zauberhaften Zuckerhüte mit ihren dunklen Steindächern und einer weiß gekalkten Spitze  schmiegen sich an den Berg Murgia. Einst sorgten die Rundhäuser mit ihrem charakteristischen Kraggewölbe und dem Spitzdach dafür, dass die Geldbeutel der Besitzer nicht zu sehr von der Obrigkeit erleichtert wurden, heute sind sie als Denkmal finanziell begünstigt und füllen die Kassen ihrer Besitzer. Jährlich etwa 300.000 Touristen lassen ihr Geld für Souvenirs in allen Preis- und Schönheitsklassen sowie Besuche in netten Restaurants des Unesco-Weltkulturerbes da.

Beim Gang durch Alberobello wird schnell deutlich, dass Zuckerhüte, auch Trulli genannt, nicht gleich Trulli ist. Im großzügigeren Stadtteil der beiden ältesten Viertel, in Monti, in dem mehr als tausend Trulli mit ihrer ursprünglichen Baumasse stehen, befinden sich auch sogenannte siamesische Exemplare, deren Dach aus zwei verbundenen Kegeln besteht. Der andere alte Stadtteil, Aia piccola, glänzt durch gewundene Gassen, deren Trulli der Enge anpasst wurden. Der höchste Trulli des Ortes, der Trulli Sovrano, hat zwei Stockwerke und beherbergt ein Museum sowie eine Frühstückspension. Dagegen sind die Trulli in Apuliens Olivenhainen nur bescheidene Hütten. Aber sie sind ja auch als Geräteschuppen gedacht.

Stattliche Landgüter
© Karin Willen

Stattliche Landgüter

Die großzügig angelegten Masserien wurden einst zum Schutz gegen Piraten und den Einfall immer neuer Völker mit hohen Mauern und massiven Wachttürmen ausgestattet, den nordafrikanischen Kasbahs nicht unähnlich. Mittlerweile dienen die meisten Landgüter als Hotels. Ihre gediegener Komfort und ihr dörflicher Grundriss lassen die Gäste schnell heimisch werden.

Wie im Borgobianco Resort & Spa inmitten eines Olivenhaines mit altehrwürdigen Baumgreisen, in deren Schatten wohl schon Byzantiner und Araber, Normannen und Spanier lagerten. Das familiengeführte 5-Sterne-Resort verdankt seinen Namen dem strahlenden Weiß, das in Kombination mit sanften Naturtönen das Anwesen bestimmt. Ein magischer Ort der ländlichen Ruhe. Am Außenpool umwehen limonige Mittelmeerdüfte die Badenden, im Innenpool ersetzen abends Kerzen das Tageslicht.
Orecchiette
© Karin Willen

Orecchiette

Zur authentischen Küche des stilvollen Hideaways gehören natürlich die Öhrchen, Orecchiette, aus leidenschaftlich geknetetem Teig. Al dente müssen die Öhrchen sein, klar, wir sind in Süditalien. Semola di grano duro, Hartweißengrieß, ist neben Olivenöl, ein wenig sehr heißes Wasser und Salz der Grundbestandteil. Sie sind muschelförmig, zwei bis drei Zentimeter im Durchmesser mit verdicktem umlaufenden Rand und einer leicht gerunzelte Oberfläche. In dieser Form nehmen sie jede Menge Soße auf und machen die Pastamahlzeit zu einem bissfesten Vergnügen, auch wenn es mal kein Fleisch gibt.

Die Orecchiette sind die Königsdisziplin der Pastaköchinnen. Mit der Spitze des Zeigefingers werden die kleinen Muscheln aus Teigstückchen geformt, die frisch vom fingerdick gerollten Teig geschnitten werden. Im wenige Kilometer entfernten pittoresken Polignano a Mare, das wegen der Felsgrotten und des atemberaubenden Meerblicks berühmt ist, können Gäste das bei einem kleinen Kochkurs üben. Am besten werden Orecchiette mit cime di rapa, Stängelkohl, gereicht. Da sind sich alle Liebhaber der apulischen Küche einig.
 

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