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Notfallverhütung mit der „Pille danach“ Pille danach |

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Die „Pille danach“

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Gerissenes Kondom, vergessene Pille oder vor Leidenschaft einfach nicht an Verhütung gedacht... Pannen im Bett können passieren und zwar Erwachsenen wie Jugendlichen. Gut zu wissen, dass es auch nach dem Missgeschick Methoden gibt, eine Schwangerschaft zu verhindern. Dennoch sollte dieser Notfallplan dem Notfall vorbehalten bleiben!


 

Pannen passieren

Die meisten Frauen zwischen 22 und 44 Jahren haben schon einmal von der "Pille danach" gehört. Doch die wenigsten wissen, wie diese tatsächlich wirkt und wie sie eingenommen wird. Auch ist wenig bekannt, dass seit 2000 eine neue Pille danach auf dem Markt ist, die wesentlich verträglicher ist als das bisherige Präparat, kaum noch Nebenwirkungen hat und bis zu 72 Stunden nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen werden kann.

Die „Pille danach“ gibt es mit zwei verschiedenen Wirkstoffen: Levonorgestrel (PiDaNa®) und Ulipristalacetat (ellaOne®). Levonorgestrel wirkt, wenn das den Eisprung auslösende luteinisierende Hormon (LH) noch nicht angestiegen ist. Ulipristalacetat ist zusätzlich auch bei steigendem LH-Spiegel, also kurz vor dem Eisprung wirksam, wenn das Risiko für eine Schwangerschaft am höchsten ist.
 
 

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