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Hormontherapie in den Wechseljahren

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Nutzen und Risiko der Hormontherapie

Nutzen und Risiko der Hormontherapie
Seit durch die Veröffentlichung der Womens Health Initiative Study, kurz WHI-Studie, vor zehn Jahren die Hormontherapie in die Kritik geriet, wurde in den Folgejahren zu den unterschiedlichen Hormonen und Anwendungsformen intensiv geforscht. Dabei wurde deutlich, dass es bei der Wahl der Hormone eine entscheidende Rolle spielt, ob man synthetisch hergestellte oder natürliche Hormone verwendet. Ergebnis der Studien war auch, dass die Art der Anwendung von Hormonen einen entscheidenden Einfluss auf mögliche Risiken hat. Oral eingenommene Östrogene können erhebliche Nebenwirkungen verursachen, z. B. das Risiko für Thrombosen, Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Bei der Anwendung über die Haut hingegen, bei der das Hormon nicht in der Leber gelangt, scheinen diese Risiken nicht erhöht zu sein. Die transdermale Form der Therapie ist deshalb besser verträglich und sicherer.

Die Europäische Menopausegesellschaft betonte in mehreren Stellungnahmen, dass vor allem Frauen mit einem erhöhten Risiko für Thrombosen Östrogene nur über die Haut anwenden sollten, denn die orale Einnahe steigert das Risiko erheblilch. Dies gilt vor allem für Raucherinnen, Frauen mit Übergewicht und Frauen, die an Diabetes leiden. Aber auch eine familiäre Veranlagung kann die Ursache für eine erhöhte Thromboseneigung sein. Auch in Bezug auf das Schlaganfallrisiko sind die Dosis und die Applikationsform von entscheidender Bedeutung. Im Gegensatz zur oralen Hormontherapie ist bei einer niedrigen Hormongabe über die Haut das Schlaganfallrisiko nicht erhöht.
 

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