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PMS

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Beschwerden durch Ungleichgewicht

Beschwerden durch Ungleichgewicht
©Udo Kröner/shutterstock.com
Heißhunger auf Schokolade, Bauchweh, Gereiztheit und das Schlimmste: Sie mutieren zur Superzicke und können gar nichts dagegen tun. Kommt Ihnen bekannt vor? So geht es vielen Frauen einmal im Monat – und das hat sogar einen Namen: PMS.

Doch was verbirgt sich genau dahinter und was kann man dagegen tun?
Mehrere Faktoren tragen zur Entstehung von PMS bei, die genaue Ursache ist jedoch bis heute nicht geklärt. Sicher gestellt ist nur, dass ein Zusammenhang mit dem Menstruationszyklus besteht. Wird dieser nämlich mit Hilfe von Medikamenten oder durch die Entfernung der Eierstöcke außer Kraft gesetzt, verschwinden auch die charakteristischen Beschwerden.

Vermutlich ist ein hormonelles Ungleichgewicht zwischen Östrogen (weibliches Hormon) und Gestagen (Gelbkörperhormon) für die Beschwerden verantwortlich. Ein Teil der Symptome kann dem Abfall des Östrogenspiegels nach dem 21. Tag zugeordnet werden. Der weibliche Körper reagiert auf den Östrogenentzug, ähnlich wie dies in den Wechseljahren geschieht. Andere Beschwerden werden dem Hormon Prolaktin zugeschrieben, dessen Pegel in der 2. Zyklushälfte ansteigt. Auch Stress kann zu einem erhöhten Prolaktinwert führen.

Seelische Einflüsse wie privater oder beruflicher Stress, Kummer, unerfüllter Kinderwunsch und ungünstige Lebensbedingungen verstärken die Beschwerden. Nicht selten werden die negativen Emotionen mit Konflikten in der Partnerschaft, Familie oder Beruf in Verbindung gebracht. Allerdings tragen persönliche Schwierigkeiten nicht nur zu einer Verschlimmerung von PMS bei, sondern es treten aufgrund der inneren Verfassung während dieser Zeit auch vermehrt Probleme auf. Die betreffende Situation ist dann nicht die Ursache der Spannung, sondern ihr Resultat.

Interessanterweise wird PMS bei den Frauen der Naturvölker fast nie beobachtet. Da sie häufiger schwanger sind und länger stillen als ihre Geschlechtsgenossinnen in den entwickelten Ländern ist ihre Periode seltener. Vielleicht hat die Natur den weiblichen Körper nicht auf häufige Menstruationszyklen eingerichtet. Vielleicht ist aber auch die Stressbelastung in der "Zivilisation" höher.
 

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