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Burn-out - wenn Arbeit krank macht

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Beinahe jeder von uns kennt jemanden, der unter einem Burn-out Syndrom leidet oder irgendwann mal daran erkrankt ist. Doch was bedeutet es wirklich, unter einem Burn-out zu leiden? Ist es eine Entschuldigung für Überlastung, oder ist es eine tatsächliche Erkrankung?


 

Medizinische Definition

Medizinische Definition
© Konrad Bak-/Shutterstock
Das Burn-out-Syndrom wird von Wissenschaftlern als einen Zustand schwerer psychischer Erschöpfung definiert, der körperliche Beeinträchtigungen verursacht. Frauen und Männer sind nahezu gleichermaßen betroffen. Soziale Berufe wie Pfleger, Krankenschwestern, Ärzte oder Lehrer etwas stärker als andere Berufsgruppen. Allerdings gleicht sich das durch den immer größer werdenden Druck in anderen Sparten bald an.
Emotionale Erschöpfung, Lustlosigkeit, „innere Leere“, Antriebslosigkeit, Kraftlosigkeit, Apathie, Depressionen und auch Aggressionen zählen zu Symptomen. Das Krankheitsbild tritt häufig nach einer Phase des sehr engagierten Arbeitens ein und kann sich auf vielfältige Art und Weise äußern. Typisch für Burn-out ist auch der Rückzug von Kollegen, Kunden, Freunden und Bekannten. Die Symptome ähneln einer Depression, sind allerdings anders zu behandeln. Aus diesem Grund ist eine ärztliche Diagnose besonders wichtig. Wer unter einem Burn-out leidet, muss einen Arzt aufsuchen. Je früher die Krankheit behandelt wird, desto besser und schneller verläuft die Therapie.

Noch besser ist es allerdings, wenn man es gar nicht so weit kommen lässt und gleich bei den ersten Signalen des Körpers die Notbremse zieht. Wer Entspannungsphasen und Pausen im Alltag einbaut, beugt effektiv vor, bleibt belastbar und leistungsstark.

Immer höher, immer schneller, immer weiter

Immer höher, immer schneller, immer weiter
© Gernot Krautberger
… die so genannten Beschleuniger können gefährlich werden. Zeit sparen kostet Kraft. Multitasking beherrscht bei vielen Menschen den Alltag und so ist es bereits selbstverständlich, dass man beim Telefonieren auch E-Mails beantwortet oder die Post öffnet. Sich auf nur eine Sache zu konzentrieren, scheint immer seltener zu werden. Unterwegs ist man über sein Handy immer erreichbar, und wenn es auf lautlos gestellt ist, weil man beispielsweise im Kino sitzt, helfen SMS oder Mails, die vermeintliche Unerreichbarkeit zu überbrücken. Die Zeit, in der man eigentlich abschalten sollte, wird immer seltener. Doch gerade hier sollte man nicht sparen. Wer nicht abschaltet, kann seine Batterien nicht auftanken. Und dann läuft der Akku leer, das Gehirn schaltet auf Notaggregat und das Krankheitsbild Burn-out entsteht.
 

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