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Die Lust am Sport entdecken

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Spaß am Sport entdecken

Spaß am Sport entdecken
©Liv Friis Larsen/shutterstock.com
Michael Kutzner verbindet die Erkenntnisse der Wissenschaft mit praktischen Erfahrungen – und gibt sein Wissen an uns weiter.

Herr Kutzner, warum ist es eigentlich so schwer sich aufzuraffen?
Für Menschen, die die enorme Bedeutung von körperlicher Bewegung und Sport erkannt haben ist es eigentlich nicht so schwer. Sie erinnern sich in schwachen Momenten an ihr letztes Erfolgserlebnis und motivieren sich schon über die Aussicht auf ein weiteres Glücksgefühl. Alle anderen haben mit konkurrierenden Motiven wie Einkaufen, Haus-Arbeiten, Oma`s Geburtstag usw. zu kämpfen. Manche vergessen einfach, sich regelmäßig zu bewegen und wenn der Rhythmus erst weg ist und die Gedanken an das letzte erfolgreiche Training so weit zurückliegen, dann bleibt der Antrieb auf der Strecke.

Wie finde ich den richtigen Zeitpunkt, um mit einem aktiveren Leben zu beginnen?
Wenn Sie sich Gedanken über ihre Gesundheit und Lebensweise machen und dann denken, dass mehr Sport und Bewegung sehr gut wären, ist der beste Zeitpunkt anzufangen. „Der Zeitpunkt ist gerade ungünstig“ ist eine der beliebtesten Ausreden, um nicht anzufangen. Wer sich diesem Vorwand bedient wird erst anfangen aktiv zu werden, wenn der Supergau (Herzinfarkt, Hirnschlag, Burn-out-Syndrom) bereits zugeschlagen hat.

Wie finde ich die Sportart die mich glücklich macht?
Eine sehr gute Frage. Stellen Sie sich die Frage, was Sie mental brauchen? Wer als Verkäuferin den ganzen Tag hunderte Menschen an sich vorbeiziehen sieht und ständig angesprochen wird, der sollte sich eher um menschenarme Sportarten und ruhige Ausdauersportarten wie Schwimmen im Bergsee oder Mountainbiking im einfachen Gelände kümmern, um einen Gegenreiz zum Berufsalltag zu setzen.

Suchen Sie sich die Sportart aus, mit der Sie Ihr mentales Ziel (Entspannung, Stressabbau, Glück, Zufriedenheit usw.) erreichen können.

Was löst den Spaß am Sport eigentlich aus?
Aus biologischer Sicht sind es bestimmte Hormone, und zwar das Dopamin und Serotonin. Dopamin signalisiert dem Gehirn den positiven Wert des Ereignisses. Als Folge dieser Verknüpfung drängt es das Gehirn zur Wiederholung. Serotonin beeinflusst Schlaf und Appetit und macht ruhig und ausgeglichen.
Und jetzt raten Sie, wodurch sich die Hormonspiegel dieser beiden Glückshormone erhöhen lassen: durch körperliche Bewegung!
Aus psychologischer Sicht löst eine gerichtete Aufmerksamkeit auf die begleitenden Emotionen die Freude aus. Nur wenn Ihr Ziel Entspannung und Spaß ist, werden Sie erstens beide Gefühle (bei intelligentem Aufbau des Trainings) wahrnehmen und zweitens das Training organisatorisch so strukturieren, das Freude und Entspannung überhaupt entstehen können.
Denken Sie hierbei an den sinnvollen Ausspruch: "Beachtung bringt Verstärkung".
 

Das beliebte Kultspiel Mahjong hilft Ihnen zu entspannen.
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Durch Sport und Aerobic den Traumkörper erreichen

 
 


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