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Abnehmen mit der Rohkost-Diät

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Das Prinzip ist denkbar einfach: Nur rohe Lebensmittel stehen auf dem Speiseplan, also beispielsweise Gemüse, Obst und Nüsse. Über den Tag verteilt werden diese mehrfach zu sich genommen und garantieren dank weniger Kalorien eine deutliche Gewichtsreduktion, während die vitamin- und ballastreichen Nahrungsmittel gleichzeitig zudem für langanhaltende Sättigung sorgen. Rohkost-Diät nennt sich diese Ernährungsmethode, doch wie gesund ist die einseitige Ernährung eigentlich?


 

Warum ausgerechnet Rohkost?

Warum ausgerechnet Rohkost?
© vgstudio/Shutterstock
Dass Rohkost-Diäten schon seit Jahren immer wieder im Trend liegen, liegt unter anderem daran, dass hier ein länger andauernder Verdauungsprozess stattfinden soll, der dafür sorgt, dass der Körper mehr verbrennt, als er aufnimmt. So sollen auch in kürzester Zeit die Fettreserven des Körpers angegriffen werden und die ungeliebten Pfunde schmelzen dahin. Vorteilhaft und vor allem mit wenig Arbeit verbunden ist außerdem die Zubereitungsweise der Speisen, denn bei der Rohkost-Diät muss im Grunde nicht gekocht werden. Stattdessen bleiben die Vitamine in den frischen Nahrungsmitteln zum Großteil erhalten – das heißt aber auch, dass kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Kartoffeln, Nudeln oder Reis verboten sind, denn diese müssten vor dem Verzehr entsprechend gekocht werden. Auch auf tierische Erzeugnisse muss während dieser Diät verzichtet werden, dazu gehören sowohl Fleisch und Fisch als auch Eier oder Milchprodukte. In der Durchführung ist sie dafür aber recht simpel, denn zum einen kann auf lästiges Kalorienzählen verzichtet werden und zum anderen bleibt Ihnen einfach mehr Zeit für sich selbst, denn schließlich entfällt das langwierige Kochen. Auch die entwässernden und entschlackenden Eigenschaften sind nicht zu verachten, wobei sich hier aber auch einfach einige Tage des Fastens anbieten würden.

Übrigens: Anders als bei vielen anderen Diäten darf man hier den ganzen Tag über knabbern und muss also keine Hungerzeiten ertragen – solange es sich dabei um Rohkost handelt.

Die Rohkost-Diät – ein empfehlenswerter Trend?

Rohkost-Diäten sind stark einseitig ausgeprägt und dürfen nur für kurze Zeit ausgeführt werden, ansonsten kann es zu unerwünschten Mangelerscheinungen kommen, denn der Nährstoffbedarf wird hier nicht einmal ansatzweise gedeckt. Zwar sinkt das Gewicht, hierbei sollte allerdings auch bedacht werden, dass insbesondere eine Menge Wasser verloren geht und vermutlich auch einiges an Muskelmasse abgebaut wird. Darüber hinaus gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass rohe Kost wirklich zu besseren Abnahmen führt als das Essen gekochter Nahrungsmittel, zudem sollten rohe Lebensmittel aufgrund von Keimen oder schwerer Verdaulichkeit auch kritisch betrachtet werden. Hier wäre eine ausgewogene Mischung besser, denn auch das Durchhalten fällt bei diesem sehr eintönigen und strengen Konzept schnell schwer. Zudem bleibt eine Ernährungsumstellung im Alltag hier völlig aus, ebenso wird auf eine ausreichende Bewegung überhaupt keinen Wert gelegt, sodass der Aspekt „Sport“ viel zu kurz kommt.

Als Wochenendkur oder über ein paar Tage hinweg kann die Rohkost-Diät durchaus durchgeführt werden und sorgt zweifellos für das eine oder andere Pfund weniger, dauerhaft ist sie aber kein sinnvolles Konzept und garantiert neben einer Mangelernährung außerdem Durchfall, Völlegefühl und Blähungen. Und essen Sie erst wieder ganz normal, so wird der Jo-Jo-Effekt ohnehin nicht lange auf sich warten lassen. Daher besser: Finger weg!
 
 

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