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Bewusstes Essen statt Diät

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Viele Frauen quälen ihren Körper mit immer neuen Diäten, um ihr Wunschgewicht zu erreichen. Nicht selten steuern sie dabei direkt auf einen Nährstoffmangel zu, der nicht nur schlapp, sondern auch noch krank macht. Bewusste Ernährung ist der richtige Weg zu mehr Wohlbefinden.


 

Alles, was der Körper braucht

Alles, was der Körper braucht
Der Körper braucht täglich alle
Hauptnährstoffe (Eiweiß, Fett,
Kohlenhydrate)und Zusatzstoffe (Wasser,
Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe).
Der Körper braucht die Grundnährstoffe Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate in einem angemessenen Verhältnis, um alle Funktionen aufrecht zu erhalten. Neben diesen Hauptnährstoffen müssen auch Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Wasser täglich mit der Nahrung zugeführt werden. Eine ausgewogene Ernährung ist daher sehr wichtig.

Können bestimmte Lebensmittels aus unterschiedlichen Gründen (zum Beispiel Unverträglichkeiten) nicht aufgenommen werden, kann ein Teil der benötigten Nährstoffe als Nahrungsergänzungspräparate eingenommen werden. Das Essensverhalten ist jedoch ständig im Wandel, äußere Einflüsse führen immer wieder zu veränderten Gewohnheiten. Diese gestörte natürliche Nahrungsaufnahme kann aber wiederentdeckt werden.

Mit Bedacht Essen – Angeborenes Verhalten

Jedes Lebewesen wird mit dem Instinkt des intuitiven Essens geboren. Der Körper ist in der Lage, alle Funktionen, wie zum Beispiel Sauerstoffsättigung, Hormonhaushalt, Zellerneuerung und Blutzuckerspiegel, harmonisch auszubalancieren. Ebenso verfügt er auch über Systeme zur Regulierung der Nahrungsaufnahme und Verhinderung von Mangelerscheinungen. Der Mensch hat im Laufe der Jahre verlernt, sich auf dieses innere Gleichgewicht zu verlassen.

Heutzutage sind die Medien voll von Modells, die ein Schönheitsideal verkörpern, bei dem kein Gramm Fett mehr am Körper ist. Viele sehen dies als Ziel und versuchen sich ununterbrochen an Diäten. Ständig gibt es neue, als vielversprechend angepriesene Diäten, die garantiert den gewünschten Effekt bringen sollen. Das Essverhalten des modernen Menschen ist also geprägt von Kalorientabellen und Ernährungspyramiden. Die komplette Nahrungsaufnahme wird somit von außen gesteuert und reglementiert. Wir haben verlernt, auf die Bedürfnisse des eigenen Körpers zu achten. Ein gesunder Körper ist eigentlich selbst in der Lage, durch Appetit, Abneigung, Hunger und Durst zu entscheiden, was gerade gebraucht wird.
 

Diäten oder bewusstes Essen?

Diäten oder bewusstes Essen?
Wenn der Körper Hunger und Appetit auf etwas
Bestimmtes entwickelt, sollte er dies auch bekommen.
Egal ob Nudeln, Fleisch oder Schokolade.
Der Körper entscheidet, was er benötigt.
Jede Diät schreibt bestimmte Regeln vor. Doch bei jeder Variante sind die Gedanken immer auf die Diät fokussiert. Was darf gegessen werden und was nicht? Gerade die Lebensmittel, die in dieser einen bestimmten Diät verboten sind, lösen ein Verlangen aus. Bei vielen dieser fremd gesteuerten Maßnahmen ist das Verlangen nach Essen stark ausgeprägt und der Hunger fast permanent. Doch genau dieser Hunger ist doch ein Mechanismus des Körpers, der dem Lebewesen mitteilt, dass Nahrung gebraucht wird. Daher stellt sich die Frage: Warum stellt sich der Mensch fast immer gegen die Bedürfnisse des eigenen Körpers?

Der Körper bekommt durch dieses ständige Hin und Her gar keine Chance, seine eigenen Regulierungssysteme in Einklang zu bringen. Einziges Mittel, dauerhaft aus diesem Kreislauf zu fliehen, ist den eigenen Körper zu akzeptieren und auf das innere Bauchgefühl zu vertrauen. Der durch die Gesellschaft verlorengegangene natürliche Instinkt des intuitiven Essens kann nicht von heute auf morgen wieder hergestellt werden. Nur mit Geduld und Ausdauer kann dieses Verhalten wieder erlernt werden.

Fremdgesteuerte Ernährung

Die Fähigkeit, intuitiv zu essen ist angeboren, das Beibehalten dieser Veranlagung wird jedoch von der Umgebung beeinflusst. Hierzu gehören Familie, Freunde und die Gesellschaft. Schon in frühester Kindheit werden Regeln auferlegt, die gegen das natürliche Verhalten steuern. Die Kinder dürfen erst dann vom Tisch aufstehen, wenn der Teller leer gegessen ist. Wenn das Kind etwas gut gemacht hat, bekommt es zur Belohnung ein Eis, hat es etwas schlecht gemacht, wird es mit Entzug von Süßigkeiten bestraft. Durch solche Einflüsse gerät das angeborene Gleichgewicht außer Kontrolle.

Diese Regeln werden dann durch die Gesellschaft mit den unterschiedlichsten Ess-Trends noch zusätzlich verstärkt. Viele definieren ihre soziale Zugehörigkeit über ihr Essverhalten. Die Menschen bewerten sich regelrecht gegenseitig mit einem Blick auf den Teller (lowcarb, vegan, glutenfrei, rawfood, etc.). Werden sich ständig nur Gedanken darüber gemacht, was gegessen werden darf und was nicht, kommt es zu Essstörungen.
 

Zurück zum Ursprung

Zurück zum Ursprung
Beim intuitiven Essen werden keine Kalorien gezählt,
es wird gegessen, worauf der Körper Lust hat.
Das kann auch ein Stück Kuchen sein. Wichtig ist,
auf die inneren Steuerungsmechanismen zu hören:
Hunger, Durst, Appetit und Sättigung.
Durch eine ausgewogene Ernährung in der Kindheit hat der Körper unbewusst gelernt, welches Lebensmittel welchen Nährstoff liefert. Er hat also eine Datenbank aufgebaut, in der Lebensmittel auf ihre Inhaltsstoffe hin abgespeichert wurden. Hat der Körper nun einen Bedarf an einem bestimmten Nährstoff, verlangt er nach dem entsprechenden Lebensmittel. Benötigt er beispielsweise Omega-3-Fettsäuren, kann es sein, dass ein Appetit auf Fisch oder Walnüsse entsteht. Braucht das Immunsystem bestimmte Vitamine und Mineralstoffe, bekommt man Lust auf Obst. Schwierig wird es jedoch, wenn der Körper durch ein einseitiges Essverhalten nur Tiefkühlpizza und Fastfood gewöhnt ist. Dann kann er bei einem Nährstoffbedarf auch nicht nach einem entsprechenden Lebensmittel verlangen. Eine ausgewogene Ernährung, bei der auch Neues ausprobiert wird, ist somit wichtig für ein gesundes und intuitives Essverhalten.

Folgende Essgewohnheiten hindern den Instinkt, auf das natürliche Essverhalten zu vertrauen:

o    Nahrungsmittel werden in Gut und Böse eingeteilt
o    Emotionen wie Angst, Traurigkeit oder Depressionen bringen einen zum Essen
o    Bestimmte Lebensmittel werden verboten
o    Wenn etwas Böses gegessen wurde, plagt das schlechte Gewissen
o    Es wird nach strengen Essregeln gegessen, die nichts mit gesundheitlichen Einschränkungen zu tun haben (paläo, lowcarb, vegan, glutenfrei, rawfood, …)

Beim intuitiven Essen ist es also wichtig, auf sich selbst und auf den eigenen Körper zu hören und zu vertrauen.
o    Spüren, was dem Körper gut tut.
o    Genussvolles Essen, statt alles hinunter schlingen.
o    Die inneren Hunger- und Sättigungssignale beachten.

Fazit

Eine ausgewogene Ernährung, bei der auf nichts verzichtet wird, ist der Schlüssel für die Rückbesinnung auf ein natürliches Essverhalten. Den eigenen Körper zu akzeptieren und auf ihn zu hören ist zudem Grundlage für das allgemeine Wohlbefinden. Schon der römische Schriftsteller und Philosoph Marcus Tullius Cicero sagte: „Niemand kann dich besser beraten als du selbst.“

Bilder
Abbildung 1: © Unsplash – pixabay.com (CCO 1.0)
Abbildung 2: © Romi – pixabay.com (CCO 1.0)
Abbildung 3: © Romi – pixabay.com (CCO 1.0)

 
 

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