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Hörverlust bei Kindern

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Schwerhörigkeit ist nicht nur eine typische Alterserscheinung. Ein Hörverlust kann bereits bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen auftreten. So kommen allein in Deutschland ein bis zwei von 1.000 Neugeborenen mit einem Hörverlust auf die Welt, insgesamt leiden etwa 500.000 Kinder an einer Hörminderung, die mit Hörsystemen versorgt und ausgeglichen werden sollte. Das zieht Probleme bei der Sprachentwicklung, Schwierigkeiten in der Schule und mangelndes Selbstvertrauen mit sich. Deshalb sollte der Hörverlust bei Kindern nicht zu lange unbemerkt bleiben. Was Sie sonst darüber wissen sollten…


 

Formen und Ursachen

Formen und Ursachen
© Benis Arapovic / shutterstock.com
Am häufigsten ist bei Kindern die Schallleitungsschwerhörigkeit, bei der Klänge nicht mehr vollständig vom äußeren Ohr zum Innenohr geleitet werden können, da das Mittelohr aufgrund verschiedener Faktoren Schallwellen nicht richtig transportieren kann. Hier handelt es sich meist um einen leichten bis mittelgradigen Hörverlust, der je nach Ursache vorübergehend oder dauerhaft sein kann. Gerade in der hör- und sprachsensiblen Entwicklungsphase eines Kindes kann eine Beeinträchtigung des Mittelohrs die Sprachanbahnung gefährden.


Im Fall einer Schallempfindungsschwerhörigkeit liegt eine Schädigung des Innenohrs vor, bei der die Haarsinneszellen defekt sind oder komplett fehlen und keine Impulse mehr an den Hörnerv weiterleiten können. Diese Art von Hörverlust ist in der Regel dauerhaft und kann leicht bis hochgradig ausfallen. Bei der kombinierten Form sind sowohl Schallleitung als auch Schallempfindung gestört. Ist der Hörnerv beschädigt oder fehlt komplett, spricht man von einem neuralen Hörverlust; dieser ist in der Regel hochgradig und dauerhaft und sehr schwer auszugleichen.

Die Ursachen für einen Hörverlust bei Kindern sind unterschiedlich und können zu verschiedenen Zeitpunkten auftreten. Etwa die Hälfte aller vorgeburtlichen Fälle geht auf die Veranlagung zurück. Weitere pränatale Ursachen sind Infektionskrankheiten der Mutter während der Schwangerschaft (z.B. Röteln) sowie schädliche Substanzen, die in der Schwangerschaft eingenommen werden (z.B. Medikamente, Alkohol, Nikotin). Auch Komplikationen während der Geburt wie Sauerstoffmangel oder Hirnblutungen können zu einer Schädigung des Gehörs führen.

Ein Hörverlust kann auch erst im Verlauf der Kindheit eintreten. Auslöser dafür sind Kopfverletzungen oder Krankheiten wie Masern, Mumps oder eine unbehandelte Mittelohrentzündung. Nicht zuletzt kann Lärm (z.B. Spielzeugpistolen, MP3 Player) das junge Gehör irreversibel schädigen.
 

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